Der einzig verbliebene afroamerikanische Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten in den USA hat aufgegeben. Der frühere Gouverneur Deval Patrick teilte mit, er habe in New Hampshire nicht genügend Rückenwind für eine Fortsetzung des Wahlkampfes bekommen. Der 63-Jährige war bei der Vorwahl in dem Ostküstenstaat am Dienstag nur auf 0,4 Prozent gekommen.

Im November war der frühere Gouverneur des Bundesstaates Massachusetts mit dem Versprechen angetreten, für einen "besseren, nachhaltigeren und inklusiveren amerikanischen Traum für alle" kämpfen zu wollen. Er war der erste Afroamerikaner im Amt des Gouverneurs von Massachusetts.

Nur noch acht demokratische Bewerber

Nach der zweiten Präsidentschaftsvorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat New Hampshire hatten bereits der Unternehmer Andrew Yang und Michael Bennet, ein Senator aus Colorado, ihre Kampagnen beendet. Die Resultate seien "nicht das Ergebnis, für das wir so hart gekämpft haben", sagte Yang. Es gebe derzeit keinen Weg mehr für ihn, sich die Kandidatur der Partei zu sichern.

Ursprünglich hatten sich fast 30 Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei bemüht. Nun sind es nur noch acht. In New Hampshire war der linksgerichtete Senator Bernie Sanders auf dem ersten Platz gelandet, vor dem früheren Bürgermeister Pete Buttigieg, den Senatorinnen Amy Klobuchar und Elizabeth Warren und dem früheren Vizepräsidenten Joe Biden. Die nächste Vorwahl wird am 22. Februar im Bundesstaat Nevada ausgetragen.

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