Noch immer sind die Ergebnisse der demokratischen Vorwahl im US-Bundesstaat Iowa nicht vollständig: Die Partei hat einen Programmierfehler als Grund für das Auszählungschaos in dem Bundesstaat genannt. Die bisherigen Untersuchungen hätten ergeben, dass es bei der Eingabe der Daten aus den einzelnen Bezirken über eine App keine Probleme gegeben habe, hieß es in einer neuen Stellungnahme. Schwierigkeiten seien aber bei der Meldung dieser Daten aufgetreten. Hintergrund sei ein Programmierfehler, der inzwischen behoben sei, wie der Parteivorsitzende in Iowa Troy Price mitteilte.

Die Demokraten in Iowa wollen an diesem Dienstag gegen 23.00 Uhr deutscher Zeit einen Teil der Ergebnisse veröffentlichen. Das sagte Price in einer Telefonschalte mit den Teams der demokratischen Präsidentschaftsbewerber. Der Parteivorsitzende in Iowa machte aber keine genauen Angaben dazu, wie viele der Resultate bekanntgegeben werden sollten. Er versprach lediglich, es würden mehr als 50 Prozent sein. Wann das Endergebnis der Vorwahl in Iowa vorliegen könnte, ist unklar.

Demokraten und Republikaner in Iowa hatten am Montagabend bei Hunderten Parteiversammlungen darüber abgestimmt, wen sie für den besten Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei halten. Wegen interner Probleme veröffentlichte die Demokratische Partei bislang aber noch keinerlei Ergebnisse.

Bei den Republikanern erhielt Trump laut New York Times 97,1 Prozent der Stimmen in Iowa. Als amtierender Präsident hat er aber keinen Gegenkandidaten innerhalb seiner Partei, der ihm ernsthaft gefährlich werden könnte, während das Rennen bei den Demokraten mit zahlreichen Kandidaten offen ist.