Bei einem Angriff in der Ukraine ist Berichten zufolge der US-Journalist Brent Renaud getötet worden. Die Kommunikationsabteilung der New York Times bestätigte den Tod des Filmemachers. Demnach war Renaud nicht im Auftrag der Zeitung in der Ukraine im Einsatz, sondern als Freelancer unterwegs.

Bei dem Angriff wurde Polizeiangaben zufolge ein weiterer US-Journalist verletzt. Die beiden Männer seien in der etwa zehn Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kiew gelegenen Ortschaft Irpin unter Beschuss geraten, teilte die Polizei mit. Die Angaben wurden auch vom Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Heraschtschenko, im Nachrichtenkanal Telegram verbreitet.

Die Nachrichtenagentur AFP berichtete, die beiden Journalisten seien mit einem ukrainischen Zivilisten in einem Auto unterwegs gewesen, als der Wagen von Kugeln getroffen wurde. Auch der Zivilist wurde demnach verletzt. Irpin ist seit Tagen Ziel russischer Angriffe.

Ukrainischen Angaben zufolge sollen russische Soldaten geschossen haben. Aus Russland gab es zunächst keine offizielle Reaktion auf die Vorwürfe. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

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