Ben Wallace, der britische Verteidigungsminister, wird bald aus seinem Amt ausscheiden. Er werde zurücktreten und die Ministerriege verlassen, wenn Premierminister Rishi Sunak das nächste Mal sein Kabinett umbaue, sagte Wallace der britischen Zeitung The Times. Nach Informationen der Zeitung dürfte es im September so weit sein.
Zuletzt war Wallace als Nachfolger von Jens Stoltenberg als Nato-Generalsekretär im Gespräch gewesen, bevor dieser überraschend erklärt hatte, im Amt bleiben zu wollen.
"Putin ist mit uns noch nicht fertig"
In dem Interview mit der Times äußerte Wallace zudem die Sorge, der Konflikt mit Russland könne eskalieren – egal ob versehentlich oder absichtlich: "Wenn Putin in der Ukraine verliert, wird er eine tiefe Wunde davontragen", sagte Wallace. Putin verfüge noch immer über eine Luftwaffe und eine Marine und man könne sehen, dass die Marine sehr aggressive Manöver durchführe. Wallace warnte auch davor, dass sein Land in den Konflikt hineingezogen werden könnte: "Putin ist mit uns noch nicht fertig. Er hat die Möglichkeit, in den nächsten drei oder vier Jahren zuzuschlagen." Gegen Ende des Jahrzehnts werde die Welt viel unsicherer sein.
Auch bei den nächsten Parlamentswahlen, die spätestens in 18 Monaten abgehalten werden müssen, wolle der 53-Jährige nicht mehr antreten. Wallace hatte seit 2005 den Bezirk Wyre and Preston North vertreten. Um keine Nachwahlen auszulösen, werde er jedoch nicht vorzeitig ausscheiden. In der nächsten Woche stehen in Großbritannien in drei Bezirken Nachwahlen an – in allen dreien droht Rishi Sunak eine Wahlniederlage.
Ben Wallace, der britische Verteidigungsminister, wird bald aus seinem Amt ausscheiden. Er werde zurücktreten und die Ministerriege verlassen, wenn Premierminister Rishi Sunak das nächste Mal sein Kabinett umbaue, sagte Wallace der britischen Zeitung The Times. Nach Informationen der Zeitung dürfte es im September so weit sein.
Zuletzt war Wallace als Nachfolger von Jens Stoltenberg als Nato-Generalsekretär im Gespräch gewesen, bevor dieser überraschend erklärt hatte, im Amt bleiben zu wollen.
In dem Interview mit der Times äußerte Wallace zudem die Sorge, der Konflikt mit Russland könne eskalieren – egal ob versehentlich oder absichtlich: "Wenn Putin in der Ukraine verliert, wird er eine tiefe Wunde davontragen", sagte Wallace. Putin verfüge noch immer über eine Luftwaffe und eine Marine und man könne sehen, dass die Marine sehr aggressive Manöver durchführe. Wallace warnte auch davor, dass sein Land in den Konflikt hineingezogen werden könnte: "Putin ist mit uns noch nicht fertig. Er hat die Möglichkeit, in den nächsten drei oder vier Jahren zuzuschlagen." Gegen Ende des Jahrzehnts werde die Welt viel unsicherer sein.