Russische Truppen haben eine massive Offensive in der Stadt Awdijiwka im Osten der Ukraine gestartet, nachdem monatelang Ruhe an der Front herrschte. Experten sind überrascht von der Intensität des Angriffs, der als einer der größten in diesem Jahr gilt. Russland nutzt den Krieg zwischen Hamas und Israel, um die Aufmerksamkeit vom eigenen Vorgehen abzulenken und propagandistisch zu punkten. Die Ukraine befürchtet, dass die Unterstützung für ihre Verteidigung geschwächt wird. Trotzdem genießt Israel Priorität bei der Waffenlieferung, da die Beziehungen enger sind. Russlands Parteinahme für die Hamas könnte sich jedoch negativ auswirken, da die Verluste auf russischer Seite bereits hoch sind und die Offensive in Awdijiwka nicht den gewünschten Erfolg bringt.
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Zuerst kamen die Flugzeuge mit ihren Bomben, dann die Artillerie. Stundenlang feuerten russische Soldaten unzählige Granaten und Geschosse auf die Stadt Awdijiwka im Osten der Ukraine, bis das Stadtbild voller Rauchsäulen war. Schließlich rückten russische Panzer und Fußtruppen gleich an mehreren Stellen im Nordosten und Südwesten der halb umzingelten Stadt vor.
Seit Monaten ruhte die Front an diesem Abschnitt. Doch während nun alle Welt auf Israel schaut, setzte sich die russische Armee plötzlich in Bewegung. "So eine Offensive haben wir hier noch nicht gesehen", erklärte Witali Barabasch, der Leiter der lokalen Militärverwaltung, vor wenigen Tagen im ukrainischen Fernsehen. Die Lage sei "extrem angespannt", sagte Barabasch weiter. Auch die Zahlen des ukrainischen Generalstabs zeugen von einer neuen Intensität. Während die ukrainischen Militärs zuletzt pro Tag kaum mehr als 20 Zusammenstöße mit russischen Soldaten registriert hatten, waren es im Laufe dieser Woche täglich mehr als dreimal so viele.