Russlands Präsident Wladimir Putin soll sich gegenüber Vermittlern zu einem Waffenstillstand in der Ukraine bereit gezeigt haben – sofern die besetzten Gebiete im Nachbarland an Russland übergehen. Das berichtet die New York Times unter der Berufung auf Vertreter Russlands und der USA. Bereits seit "mindestens Mitte September" gebe es entsprechende Signale von Putin.
Betroffen von Putins Bedingung wären fast 20 Prozent des ukrainischen Territoriums. Putin sei allerdings von seiner Position abgerückt, einen Regierungswechsel in der Ukraine zu fordern, schreibt die New York Times. Dies widerspricht der offiziellen Position der russischen Regierung.
So hatte Putin noch Mitte Dezember in seiner
Jahrespressekonferenz bekräftigt, an den russischen Kriegszielen festzuhalten,
die er bereits zu Beginn der Invasion der Ukraine im Februar 2022 genannt
hatte. Das Nachbarland müsse "demilitarisiert und entnazifiziert"
werden, forderte Putin damals.
Zweifel an Bereitschaft Putins
Die Ukraine hat die von Russland als Friedensbedingung genannten Forderungen stets zurückgewiesen, weil sie einer weitgehenden Kapitulation gleichkämen. Zudem will die Ukraine sämtliche Gebiete zurückerobern, die Russland seit 2014 besetzt hält, darunter auch die Krim.
Bereits ein Jahr zuvor soll Putin dem Bericht zufolge bereits Bereitschaft für einen Waffenstillstand signalisiert haben. Demnach deutete der russische Präsident damals an, dass er mit Ausmaß der eroberten Gebiete in der Ukraine zufrieden sei.
Die New York Times verweist allerdings auch auf US-Vertreter, die Zweifel an der Bereitschaft Putins äußern. Demnach könnte es sich auch um einen der "bekannten Versuche" der russischen Regierung handeln, die öffentliche Aufmerksamkeit abzulenken. Putin könne seine Meinung auch wieder ändern, sobald die russischen Streitkräfte Erfolge erzielen.
Russlands Präsident Wladimir Putin soll sich gegenüber Vermittlern zu einem Waffenstillstand in der Ukraine bereit gezeigt haben – sofern die besetzten Gebiete im Nachbarland an Russland übergehen. Das berichtet die New York Times unter der Berufung auf Vertreter Russlands und der USA. Bereits seit "mindestens Mitte September" gebe es entsprechende Signale von Putin.
Betroffen von Putins Bedingung wären fast 20 Prozent des ukrainischen Territoriums. Putin sei allerdings von seiner Position abgerückt, einen Regierungswechsel in der Ukraine zu fordern, schreibt die New York Times. Dies widerspricht der offiziellen Position der russischen Regierung.