Donald Trump hat sich nach dem Attentat gegen ihn erneut öffentlich geäußert und dabei zu Einigkeit gegen "das Böse" aufgerufen. Wen Trump genau ansprach und gegen welches Böse sie sich richten sollten, ging nicht aus dem Post auf Truth Social, der von Trump gegründeten Plattform, hervor.

Es sei "wichtiger denn je", zusammenzustehen und den Sieg nicht dem "Bösen" zu überlassen, schrieb der ehemalige US-Präsident. Man müsse nun den wahren Charakter als US-Amerikaner zeigen. Dem Toten und den weiteren Verletzten des Angriffs sowie ihren Familien sprach Trump erneut sein Beileid aus. Was ihn selbst angeht, habe "Gott allein" das "Undenkbare" verhindert.

Zuletzt drückte Trump seine Liebe gegenüber den USA und "euch allen" aus. Er freue sich bereits darauf, in der kommenden Woche im US-Bundesstaat Wisconsin "zu unserem großartigen Land" zu sprechen. Bereits kurz nach dem versuchten Attentat hatte Trump ebenfalls auf Truth Social den Sicherheitskräften für ihr Handeln gedankt und seine Erfahrung geschildert.

Indes mahnte der republikanische Präsident des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, eine Beruhigung der Gemüter im Land an. "Wir müssen die Rhetorik herunterfahren", sagte Johnson im Sender MSNBC. "Wir müssen die Temperatur in diesem Land herunterfahren."