Der erneute iranische Raketenangriff auf Israel hat militärisch wenig gebracht. Denn Israel bekam Hilfe bei der Abwehr. Wer steht in diesem Konflikt auf wessen Seite?
Das Regime in Teheran hat Israel mit Raketen angegriffen, während auch die proiranische Huthi-Miliz aus dem Jemen einige Marschflugkörper abfeuerte. Israel erhielt Unterstützung von US-Streitkräften, Großbritannien, Frankreich und Jordanien, um die Angriffe abzuwehren. Saudi-Arabien kritisiert Israels Vorgehen in Gaza, pflegt aber verdeckt Beziehungen zu Israel aufgrund der gemeinsamen Feindschaft gegenüber dem Iran. Jordanien unterstützte Israel bei der Abwehr der Raketen, obwohl es Israels Vorgehen im Gazastreifen kritisiert. Syrien und der Libanon sind wichtige Operationsräume für den Iran und seine Verbündeten. Ägypten versucht zu vermitteln, während die Türkei sich klar pro Hamas und gegen Israel positioniert. Die Golfstaaten normalisieren teilweise ihre Beziehungen zu Israel, während Kuwait und Katar kritisch bleiben.
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Nach vielen Drohungen und Vergeltungsankündigungen in den vergangenen Wochen hat das Regime in Teheran nun doch angegriffen. Ab Dienstagabend feuerten die Revolutionsgarden gut 180 Raketen auf Israel ab. Auch die proiranische Huthi-Miliz aus dem Jemen attackierte Israel mit einigen wenigen Marschflugkörpern.
Wie bereits bei einem noch größeren Angriff des Irans im April stand Israel bei der Abwehr nicht allein da. Obwohl Israels Kriegsführung im Gazastreifen und der Einmarsch in den Libanon die internationalen Beziehungen des Landes belastet hat, unterstützten US-Streitkräfte in der Region und die Luftwaffen Großbritanniens, Frankreichs und Jordaniens die israelische Flugabwehr.