Es bleibt nicht viel Zeit. Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler mit sofortiger Wirkung muss binnen 30 Tagen ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gewählt werden. Doch wer soll es werden? Angela Merkel hat bereits angekündigt, dass sie einen Bewerber oder eine Bewerberin sucht, den oder die womöglich auch die Opposition mitträgt. Angesichts der schwierigen Lage des Landes brauche man einen Bundespräsidenten, "der die Chance hat, von allen akzeptiert zu werden", sagte sie.

Das engt das Feld der möglichen Kandidaten ein. Denn er oder sie soll auch "Erfahrung" mitbringen, also nach den eher schlechten Erfahrungen mit Horst Köhler diesmal wohl kein politischer Quereinsteiger sein. Und die SPD möchte auch ein Wort mitreden, nicht – wie von Merkel angedeutet – erst nach der Nominierung durch Schwarz-Gelb eingebunden werden.

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