Die Regierungskoalition aus Union und FDP liegt bei den Wählern wieder vor SPD und Grünen . CDU und CSU stiegen auf den höchsten Wert seit August 2009 und legten innerhalb einer Woche um zwei Punkte auf nun 38 Prozent zu. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Stern und RTL .

Die FDP dagegen kommt nicht aus dem Tief: Zum vierten Mal in Folge stagniert sie bei drei Prozent. Eine Fortsetzung der Regierungskoalition wäre nach diesem Stand nicht möglich, da die Liberalen an der Fünf-Prozent-Hürde für den Bundestag scheitern und sich für die Koalition keine Regierungsmehrheit ergeben würde.

Der SPD wollen laut Umfrage weiter 27 Prozent der Wähler ihre Stimme geben. Stabil blieben auch die Werte für die Linke mit acht Prozent und die Piraten mit sieben Prozent. Verlierer sind die Grünen, die um zwei Punkte auf 13 Prozent fallen. So tief lagen sie zuletzt vor zwei Jahren, Anfang Januar 2010.

"Union verkörpert allein bürgerliches Lager"

Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte den Auftrieb für die Union mit den guten Werten von Kanzlerin Angela Merkel ( CDU ). "Sie zieht die Union klar nach oben", sagte er dem Stern . Der Forsa-Analyse zufolge sind 40 Prozent der FDP-Wähler von 2009 zur Union zurückgekehrt. "Die Union verkörpert jetzt allein das bürgerliche Lager. Die Rest-FDP spielt kaum noch eine Rolle", sagte Güllner. Auch von den Grünen fänden konservative Wähler den Weg zurück zur Union. "All dies stabilisiert, festigt und einigt das Unionslager", sagte der Forsa-Chef.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte nach eigenen Angaben 2.500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.