ZEIT ONLINE sucht seit Mittwoch die treffenderen Wahlslogans für die Parteien. Wie müsste etwa ein Spruch der SPD lauten, wenn er ehrlich wäre? Den besten Slogan plakatieren wir in einer von sechs deutschen Großstädten: Berlin, Dresden, Hamburg, Frankfurt, München oder Köln.  

Schon das enorme Echo der vergangenen 24 Stunden zeigt, wie sehr sich viele Wähler einen anderen Wahlkampf-Ton wünschen.

Sie können es wirklich besser!

Seit gestern wurden knapp 5.300 Tweets mit dem Hashtag #ehrlichewahl auf Twitter gepostet. Zwischenzeitlich war die Aktion nicht nur im deutschsprachigen Raum das meistdiskutierte Thema, sondern auch weltweit in den sogenannten Trending Topics.

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Direkt nach dem Start des Leseraufrufs um 15 Uhr und um 19 Uhr wurde am meisten über #ehrlichewahl debattiert. © topsy.com/Screenshot

Mittlerweile wird über die deutschen Grenzen hinaus über  #ehrlichewahl diskutiert. Auch der öffentlich-rechtliche Jugendsender in Österreich fragt nach:


Auch auf den Facebook-Aufruf meldeten sich viele, bis jetzt sammeln sich dort 425 Kommentare und über 1.000 Likes. Zudem haben wir über leserartikel@zeit.de knapp 100 Vorschläge erhalten. Über 550 Kommentare finden sich unter dem Aufruf auf der ZEIT ONLINE-Website selbst.

Wir sind überwältigt. Danke dafür.

Von Vertretern einzelner Parteien gab es nicht immer positives Feedback, auch diese nehmen wir zur Kenntnis.

Die Aktion läuft noch bis Montag, den 12. August. Wir freuen uns über weitere kreative, ehrliche Worte, die den Wahlkampf lebhafter werden lassen.  


Noch zwei kleine Hinweise, bevor Sie loslegen: 
Es bewährt sich, sich kurzzuhalten (maximal 30 Zeichen) und einen Blick auf bereits gepostete Vorschläge zu werfen. Und: Ein Wahlspruch darf ruhig böse sein – aber nur, wenn er auch witzig ist.