Union und SPD haben sich auf eine Personalie verständigt: Der provisorische Hauptausschuss im Bundestag soll von Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) geleitet werden. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Der provisorische Hauptausschuss soll am Donnerstag im Bundestag eingerichtet werden und 47 Mitglieder haben.

Der Bundestag will angesichts der sich hinziehenden Regierungsbildung mit der Übergangslösung seine Arbeitsfähigkeit sichern. Das Gremium soll alle Fachausschüsse ersetzen, die normalerweise für die detaillierte Beratung von Gesetzesentwürfen und Anträgen zuständig sind. Die Fachausschüsse selbst sollen erst später gebildet werden. Das haben Grüne und Linke kritisiert.

In dem Ausschuss werden 23 CDU- und 14 SPD-Mitglieder sitzen, Grüne und Linke sind mit je fünf Abgeordneten vertreten. Ursprünglich sollte der Ausschuss nur 42 Mitglieder haben.