Wer auf Klaus Wowereit als Regierender Bürgermeister von Berlin folgt, wird zwischen drei Bewerbern entschieden. Zur Wahl stellen sich der Landesvorsitzende Jan Stöß, Fraktionschef Raed Saleh und Bausenator Michael Müller.

Vom 19. September bis zum 17. Oktober sind die rund 17.000 Berliner SPD-Mitglieder dazu aufgerufen, per Briefwahl über die Kandidaten abzustimmen. Das Ergebnis ist verbindlich und soll am 18. Oktober mitgeteilt werden. Erhält kein Kandidat eine absolute Mehrheit, soll es eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplazierten geben.

Neben Stöß, Saleh und Müller hatten sich zehn weitere Personen um eine Kandidatur bemüht. Allerdings erhielt keiner von ihnen die vom Vorstand als Zulassungsvoraussetzung beschlossene Unterstützung von drei SPD-Abteilungsversammlungen. Auch der Landesvorstand unterstützte ihre Bewerbung nicht.

Wowereit hatte Ende August nach 13 Jahren im Amt angekündigt, dass er im Dezember zurücktreten wird. Ein Nachfolger soll am 11. Dezember vom Abgeordnetenhaus gewählt werden. Dafür benötigt die SPD auch die Stimmen des Koalitionspartners CDU.