Die Angst der deutschen Bevölkerung vor einem Terroranschlag im eigenen Land hat sich in den letzten Monaten leicht verringert. Einen Tag nach dem Anschlag von Paris gaben 49 Prozent der Befragten im aktuellen ARD-Deutschlandtrend von Infratest dimap an, sie machten sich diesbezüglich keine Sorgen. Im Oktober hatten noch 59 Prozent der Befragten ihre Angst vor einem möglichen Terroranschlag geäußert. Dennoch bleibt die Furcht: 49 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten Angst vor einem Anschlag in Deutschland.

Im Oktober sei der Vormarsch der Terrormiliz "Islamischer Staat" in Syrien und im Irak in der öffentlichen Wahrnehmung präsenter gewesen, erklärten die Meinungsforscher von Infratest dimap die Zahlen. Ereignisse wie das Attentat auf das Pariser Magazin Charlie Hebdo machten sich in aller Regel erst verzögert bemerkbar.

Gefragt wurde auch nach der Unterstützung der Pegida-Bewegung. Zu Beginn der Woche waren es 21 Prozent, die Verständnis für die Bewegung hatten und 76 Prozent, die sie ablehnten. Am Tag nach dem Anschlag von Paris äußerten 22 Prozent der Bürger Verständnis für Pegida. 72 Prozent hatten kein Verständnis für die islamfeindliche Bewegung.