Die Union ist nach Auszählung aller Wahlbezirke mit 33,0 Prozent trotz deutlicher Verluste stärkste Kraft bei der Bundestagswahl 2017 geworden. Die SPD kommt auf 20,5 Prozent, die AfD zieht erstmals in den Bundestag ein und liegt bei 12,6 Prozent. Die FDP zieht mit 10,7 Prozent wieder in den Bundestag. Die Linkspartei kommt auf 9,2 Prozent und die Grünen liegen bei 8,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75 Prozent und somit etwas höher als bei der letzten Wahl vor vier Jahren.

Rechnerisch ist damit außer einer erneuten großen Koalition nur ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP möglich Die SPD-Spitze will aufgrund des Ergebnisses in die Opposition gehen. Das sagte Vizeparteichefin Manuela Schwesig im ZDF.

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Die Union ist stärkste Fraktion und erhält 246 Sitze. Für die SPD ziehen 153 Abgeordnete in den Bundestag ein. Es folgen die AfD mit 94 Sitzen, die FDP mit 80 Mandaten, die Grünen mit 67 und die Linke mit 69 Sitzen. Der neue Bundestag wird mit 709 Abgeordneten aufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten der größte aller Zeiten. Bislang gehörten dem Parlament 630 Abgeordnete an.