Seit bekannt wurde, dass die Essener Tafel zeitweise keine Ausländer mehr aufnehmen will, streitet Deutschland wieder über Armut. Reicht die Grundsicherung zum Leben oder braucht es Hilfsangebote wie Tafeln, Suppenküchen oder Kleiderkammern?

Mit Harzt IV hat jeder, "was er zum Leben braucht", findet der künftige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Niemand müsse hungern, wenn es keine Tafeln gebe. Unterstützung erhält er zum Beispiel von FDP-Chef Christian Lindner. Auch der verweist darauf, dass Hartz IV schließlich so berechnet sei, dass es das Existenzminimum absichere. Politiker von Grünen und Linken widersprechen: Die Sätze seien viel zu niedrig.

Wir finden: Am besten können darüber die Menschen Auskunft geben, die tatsächlich von Hartz IV leben. Wir würden gerne von Ihnen wissen: Reicht Hartz IV im Alltag? Sind Einrichtungen wie die Tafeln für Sie überlebensnotwendig oder eher eine zusätzliche Hilfe? Wo müssen Sie sich besonders einschränken und wo tut das am meisten weh?

Schreiben Sie uns ihre Erfahrungen mit konkreten Beispielen. Wir wollen diese anschließend gesammelt veröffentlichen. Wenn Sie uns einen Hinweis geben, veröffentlichen wir ihren Beitrag anonym, aber bitte geben Sie unbedingt eine Emailadresse oder Telefonnummer an, unter der wir Sie kontaktieren können.