Nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Landtagswahl in Bayern will die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel verloren gegangenes Vertrauen in die Regierungsarbeit zurückgewinnen. Sie verwies auf die langwierige Regierungsbildung und den Start der großen Koalition. Dabei sei "viel Vertrauen verloren gegangen". Ihre Lehre aus dem Wahlsonntag in Bayern sei, "dass ich als Bundeskanzlerin stärker dafür Sorge tragen muss, dass dieses Vertrauen da ist".

Sie fügte hinzu, die Bevölkerung erwarte, dass die Unionsparteien CDU und CSU gemeinsam agierten. Auch müssten die Resultate der Arbeit der großen Koalition sichtbar werden, sagte die Kanzlerin. Der Wahltag in Bayern habe auch gezeigt, dass beste Wirtschaftsdaten und Vollbeschäftigung für die Menschen allein nicht ausreichten.

Die CSU hatte bei der Landtagswahl nur 37,2 Prozent erzielt, gut zehn Prozentpunkte weniger als bei der Wahl von 2013. Spitzenkandidat und Ministerpräsident Markus Söder hatte der Bundespolitik einen Teil der Verantwortung für das schlechte Abschneiden der CSU zugewiesen.

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