Der bayerische Landtag hat strengere Regeln im Umwelt-, Natur- und Artenschutz beschlossen. Mit großer Mehrheit stimmten die Parlamentarierinnen und Parlamentarier für den Gesetzentwurf des Volksbegehrens Rettet die Bienen. 167 Abgeordnete stimmten mit Ja, 25 mit Nein, 5 enthielten sich.

Das Volksbegehren hatten Anfang des Jahres fast 1,75 Millionen Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützt. Dem Gesetz zufolge müssen künftig unter anderem Biotope besser vernetzt, Gewässerrandstreifen besser geschützt und der ökologische Anbau deutlich ausgebaut werden.

Mit der Annahme des Volksbegehrens geht die bayerische Landesregierung einem Volksentscheid aus dem Weg. Die Rekordbeteiligung hatte die Koalition von CSU und Freien Wählern unter Druck gesetzt: Anfang April hatten die Regierungsparteien angekündigt, das Volksbegehren unverändert umsetzen zu wollen.

Die größte Kritik daran kam bislang von den bayerischen Landwirten. Zuletzt äußerten sich aber auch die Bauern positiv zu dem Gesetzesvorhaben.