An den Klimaprotesten in den Braunkohleregionen in Sachsen und Brandenburg haben sich Hunderte Menschen beteiligt. Einen Tag nach dem erneuten Generalstreik von Fridays for Future rief die Bewegung Ende Gelände zum Protest auf. Sie wirft der Bundesregierung vor, mit ihrem Klimapaket zu versagen, und fordert zivilen Ungehorsam für das Klima. "Wir befinden uns an einem kritischen Punkt – das Zeitfenster, um die Klimakrise zu stoppen, schließt sich rapide", teilte der Sprecher der Bewegung mit.

Ende Gelände schrieb auf Twitter, die Aktionen würden sich nicht gegen die Menschen richten, die in der Lausitz wohnten oder beim Tagebaubetreiber Leag oder der Polizei arbeiteten. Laut Polizei blieben die Proteste nicht friedlich.