BundesgesundheitsministerJens Spahn (CDU) sieht
inzwischen bessere Voraussetzungen für gezielte Gegenmaßnahmen bei
steigenden Corona-Infektionszahlen als noch im Frühjahr. Es gehe jeden
Tag um die richtige Balance zwischen Gesundheitsschutz sowie Alltag und
Freiheit, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Klinikbesuchs in Bochum. "Wir können heute diese Abwägungsentscheidung
zwischen Schutz und Alltag besser treffen, weil wir mehr wissen, weil
wir mehr Erfahrung haben."
Nach heutigem Wissensstand würde man keinen Friseursalon oder Einzelhandel mehr schließen müssen, sagte Spahn im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Der Lockdown im März hätte demnach rückblickend betrachtet nicht so drastisch ausfallen müssen.
Allerdings verteidigte Spahn die im März getroffenen Maßnahmen. Nun, Anfang September, wisse man aber, "wie wir gut etwa im Einzelhandel im Regelbetrieb damit umgehen können, vor allem wenn wir Masken tragen und Abstand halten, ohne dass es zu Einschränkungen kommt". Vor allem Abstand, Hygiene und Alltagsmasken seien weiterhin wichtig, betonte der Gesundheitsminister.
Spahn war am vergangenen Wochenende von Gegnern und Gegnerinnen seiner Corona-Politik bei einem Besuch bei einer CDU-Veranstaltung in Bergisch Gladbach bespuckt und bepöbelt worden, als er das Gespräch gesucht hatte. Laut Polizeiangaben waren etwa 50 Demonstrierende vor Ort. Gegen einen 39-jährigen Demonstranten habe die Polizei Strafanzeige wegen Beleidigung des Ministers gestellt.
BundesgesundheitsministerJens Spahn (CDU) sieht
inzwischen bessere Voraussetzungen für gezielte Gegenmaßnahmen bei
steigenden Corona-Infektionszahlen als noch im Frühjahr. Es gehe jeden
Tag um die richtige Balance zwischen Gesundheitsschutz sowie Alltag und
Freiheit, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Klinikbesuchs in Bochum. "Wir können heute diese Abwägungsentscheidung
zwischen Schutz und Alltag besser treffen, weil wir mehr wissen, weil
wir mehr Erfahrung haben."
Nach heutigem Wissensstand würde man keinen Friseursalon oder Einzelhandel mehr schließen müssen, sagte Spahn im Gespräch mit der Bild-Zeitung. Der Lockdown im März hätte demnach rückblickend betrachtet nicht so drastisch ausfallen müssen.