Die Bundesregierung plant, bis 2026 etwa 200 Milliarden Euro für den Klimaschutz auszugeben. Darauf einigten sich Bundesfinanzminister Christian Lindner und Klimaminister Robert Habeck während der laufenden Haushaltsberatungen, wie beide an diesem Sonntag bestätigten. 

Die Summe nannte Linder in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin. "Ich gehe davon aus, dass wir bis 2026 etwa 200 Milliarden Euro für Klimaschutz, Ladeinfrastruktur, Wasserstofftechnologie, die Modernisierung der Industrie, auch die Abschaffung der EEG-Umlage, um die Menschen zu entlasten, vorsehen werden", sagte der Finanzminister. Etwa 90 Milliarden Euro sollen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) fließen, hieß es aus Regierungskreisen.

Die Grünenfraktionschefin Katharina Dröge sagte, angesichts der russischen Invasion in der Ukraine sei es noch dringlicher in Energiesouveränität und Unabhängigkeit von fossiler Energie zu investieren. Um das Geld wirksam einsetzen zu können, müssen jetzt jedoch Bürokratie abgebaut und Pläne beschleunigt werden, fügte sie hinzu.