Gegen Ende seines zweitägigen Besuchs auf der Arabischen Halbinsel hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sich zuversichtlich zur Energiesicherheit in Deutschland geäußert. Es seien "Fortschritte" zu verzeichnen "was die Möglichkeit unseres Landes betrifft, sich jetzt aktuell zum Beispiel mit Gas zu versorgen", sagte Scholz am Sonntag in Katar. Zuvor hatte der Bundeskanzler der Unterzeichnung zweier Abkommen über in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), beigewohnt.
Dort vereinbarte der Energiekonzern RWE einen Vertrag über eine erste Lieferung von verflüssigtem Erdgas (LNG). Die Vereinbarung mit dem staatlichen Energieunternehmen Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc) sieht noch im Dezember eine erste Lieferung von LNG über ein schwimmendes Importterminal in Brunsbüttel vor. "Darüber hinaus hat Adnoc eine Reihe weiterer LNG-Ladungen exklusiv für deutsche Kunden im Jahr 2023 reserviert", heißt es in einer Erklärung der Regierungen.
"Wegweisende neue Vereinbarung"
Zudem wurde mitgeteilt, dass Adnoc seine erste direkte Diesellieferung nach Deutschland bereits im September abgeschlossen hat und in Vereinbarung mit der deutschen Hoyer-Gruppe "2023 bis zu 250.000 Tonnen Diesel monatlich liefern" werde.
Der Industrieminister der Emirate, Sultan Ahmed al-Dschaber, nannte die Abkommen eine "wegweisende neue Vereinbarung", welche "die rasch wachsende Energiepartnerschaft zwischen den VAE und Deutschland verfestigt". Der Bundeskanzler hatte vor der Unterzeichnung auf "eine ganze Reihe" von Diesel- und Gasprojekten mit den Emiraten hingewiesen. Solche Projekte seien mit Blick auf die Energiesicherheit "sehr wichtig".
Annäherungen bei Verhandlungen in Katar
Der Kanzler sagte in Abu Dhabi, dass durch neue Energiepartnerschaften mit den Golfstaaten keine neuen Abhängigkeiten entstehen sollten. "Wir werden das so machen, wie es sich sinnvollerweise gehört, nämlich uns auf viele Regionen konzentrieren, die uns die Möglichkeit verschaffen, unsere Energieversorgung zu gewährleisten", versicherte Scholz. "Dass man eine Abhängigkeit von einem Lieferanten hat und auch von dessen Entscheidungen abhängig ist, wird uns sicherlich nicht wieder passieren."
Bei seinem Stopp in Doha haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz und der Emir von Katar für die Lieferung von flüssigem Erdgas aus dem Golfstaat nach Deutschland ausgesprochen. "Es gibt Gespräche zwischen Katar und der deutschen Seite, die wir vertiefen wollen", sagte Emir Tamim bin Hamad bin Khalifa Al Thani nach einem Treffen mit Scholz in Doha. Katar habe seine Gasförderung erweitert, weil man um die wachsende Nachfrage wisse. Er betonte das Interesse seines Landes, weiter in Deutschland zu investieren. Auch Scholz sagte, dass er mit dem Emir über LNG-Lieferungen gesprochen habe. "Wir wollen weitere Fortschritte erreichen", sagte der Kanzler, ohne Details zu nennen. Verträge wurden nicht bekannt gegeben.
Gegen Ende seines zweitägigen Besuchs auf der Arabischen Halbinsel hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sich zuversichtlich zur Energiesicherheit in Deutschland geäußert. Es seien "Fortschritte" zu verzeichnen "was die Möglichkeit unseres Landes betrifft, sich jetzt aktuell zum Beispiel mit Gas zu versorgen", sagte Scholz am Sonntag in Katar. Zuvor hatte der Bundeskanzler der Unterzeichnung zweier Abkommen über in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), beigewohnt.
Dort vereinbarte der Energiekonzern RWE einen Vertrag über eine erste Lieferung von verflüssigtem Erdgas (LNG). Die Vereinbarung mit dem staatlichen Energieunternehmen Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc) sieht noch im Dezember eine erste Lieferung von LNG über ein schwimmendes Importterminal in Brunsbüttel vor. "Darüber hinaus hat Adnoc eine Reihe weiterer LNG-Ladungen exklusiv für deutsche Kunden im Jahr 2023 reserviert", heißt es in einer Erklärung der Regierungen.