Nach der UN-Klimakonferenz in Scharm al-Scheich hat die Bundesregierung zugesagt, mit entschlossenen Maßnahmen zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze beizutragen. "Der Auftrag aus dem Pariser Klimaabkommen gilt jetzt umso mehr: in konkreten Projekten beharrlich daran zu arbeiten, die Erderhitzung tatsächlich zu dämpfen", teilte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in einer gemeinsamen Erklärung mit den für Klimapolitik zuständigen Ministerinnen mit.
Im Vordergrund stehe dabei, die Abkehr von Kohle, Öl und Gas voranzutreiben. Habeck warb für eine "nachhaltige, sozial gerechte, globale Energiewende und die Dekarbonisierung der Industrie". Dabei habe die Bundesregierung bereits konkrete Fortschritte erreicht. So wolle Deutschland gemeinsam mit weiteren EU-Staaten in den kommenden zwei Jahren eine Stromverbindung in das sonnenreiche Marokko aufbauen.
"Hemmnisse zur Stromübertragung aus Afrika sowie dem Nahen wie Mittleren Osten bauen wir ab", teilte Habeck mit. Auch den Aufbau grüner Wasserstoffnetze wolle man vorantreiben, etwa durch den neuen Wasserstofffonds, der den globalen Süden bei klimafreundlichen Energieinvestitionen unterstütze.
Deutschland werde sich "fair" an Hilfsfonds beteiligen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) kündigte in der Erklärung an, die Weltklimakonferenz sei zu Ende, "aber die Arbeit für die Minderung der Emissionen, den Ausbau von Solar und Wind und für mehr Solidarität mit den Verletzbarsten geht weiter". Laut Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) wird Deutschland sich "mit einem fairen Anteil an der Bewältigung der Klimaschäden beteiligen".
Bei der konkreten Ausgestaltung des dafür auf den Weg gebrachten Fonds werde sie darauf dringen, "dass alle einzahlen müssen, die das Klimadesaster mit verursacht haben", teilte Schulze mit. Dazu gehörten außer der EU und den USA auch China. Außerdem wolle Deutschland weiter auf eine Reform der Weltbank und anderer Entwicklungsbanken hinarbeiten, damit diese "mehr für den Klimaschutz" tun.
An diesem Sonntag hat sich die Weltklimakonferenz in Ägypten auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Darin festgehalten ist der Aufbau eines gemeinsamen Fonds zum Ausgleich von Klimaschäden in ärmeren Ländern. Zudem bekräftigten die rund 200 Staaten ihren früheren Beschluss, die Verbrennung klimaschädlicher Kohle herunterzufahren. Ein Abschied von Öl und Gas wird nicht erwähnt. Sowohl Baerbock, Lemke als auch Habeck zeigten sich enttäuscht von dem Ergebnis der Beratungen.
Nach der UN-Klimakonferenz in Scharm al-Scheich hat die Bundesregierung zugesagt, mit entschlossenen Maßnahmen zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze beizutragen. "Der Auftrag aus dem Pariser Klimaabkommen gilt jetzt umso mehr: in konkreten Projekten beharrlich daran zu arbeiten, die Erderhitzung tatsächlich zu dämpfen", teilte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in einer gemeinsamen Erklärung mit den für Klimapolitik zuständigen Ministerinnen mit.
Im Vordergrund stehe dabei, die Abkehr von Kohle, Öl und Gas voranzutreiben. Habeck warb für eine "nachhaltige, sozial gerechte, globale Energiewende und die Dekarbonisierung der Industrie". Dabei habe die Bundesregierung bereits konkrete Fortschritte erreicht. So wolle Deutschland gemeinsam mit weiteren EU-Staaten in den kommenden zwei Jahren eine Stromverbindung in das sonnenreiche Marokko aufbauen.