Gerhard Conrad über die Hamas: "Für Israel ist das ein Armageddon"
Er war "Mr. Hisbollah" und vermittelte bei Geiselnahmen. Ex-BND-Mann Conrad erklärt, wie die Hamas unbemerkt den Angriff vorbereiten konnte und was aus den Geiseln wird.
Gerhard Conrad, ehemaliger Vertreter des Bundesnachrichtendienstes im Nahen Osten, erklärt, wie die Hamas einen Überraschungsangriff auf Israel durchführen konnte. Die Hamas hat ihre Taktik geändert, um die israelische Überwachung zu umgehen, und nutzte professionelle militärische Ausbildung, wahrscheinlich von der Hisbollah im Libanon oder dem Iran. Der Angriff zielt darauf ab, Israel zu demütigen und Geiseln zu nehmen, um ihren Einfluss zu stärken. Israel steht vor schweren Entscheidungen, wie der Befreiung der Geiseln und der Zukunft des Gazastreifens.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Gerhard Conrad hat als Vertreter des
Bundesnachrichtendienstes lange im Nahen Osten gearbeitet, unter
anderem in Damaskus, Beirut und Jerusalem. Als "Mr. Hisbollah" verhandelte er
im Auftrag der Vereinten Nationen zwischen der libanesischen Hisbollah und der
israelischen Regierung. Conrad sitzt im Vorstand des Gesprächskreises
Nachrichtendienste in Deutschland in Berlin.
ZEIT ONLINE: Der Gazastreifen gehört zu den
am besten überwachten Gebieten der Welt. Wie konnte es passieren, dass die Hamas
unbemerkt einen Angriff von dieser Dimension vorbereitet und durchgeführt hat?