In Halle an der Saale wurde das Haus eines AfD-Politikers angegriffen, als Unbekannte Steine und einen Brandsatz gegen das Einfamilienhaus warfen. Zwei Scheiben wurden beschädigt, aber ein Hausbewohner konnte das Feuer löschen. Die Polizei ermittelt noch, hat aber keine konkreten Hinweise auf die Täter. Eine politische Motivation wird nicht ausgeschlossen, weshalb der Staatsschutz eingeschaltet wurde. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen auf Politiker ein, darunter der Angriff auf den sächsischen SPD-Spitzenkandidaten Matthias Ecke und die Attacke auf die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey.
Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.
Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich?
Diese Audioversion wurde künstlich erzeugt.
Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt.
Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback.
In Halle an der Saale ist das Haus eines AfD-Politikers angegriffen worden. Unbekannte warfen in der Nacht Steine und einen Brandsatz gegen das Einfamilienhaus, in dem ein Mitglied der AfD-Fraktion im Stadtrat wohnt. Die Täter beschädigten dabei zwei Scheiben, wie die Polizei in Halle mitteilte. Außerdem warfen sie gegen die Eingangstür einen Brandsatz, sodass eine Fußmatte in Brand geriet. Ein Hausbewohner habe das Feuer löschen können.
Die Ermittlungen stünden noch am Anfang, sagte ein Polizeisprecher. Bislang gebe es keine konkreten Hinweise auf mögliche Tatverdächtige. Eine politische Motivation könne nicht ausgeschlossen werden, weshalb der polizeiliche Staatsschutz des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt eingeschaltet worden sei.
Der betroffene AfD-Politiker kandidiert den Angaben nach für die Kommunalwahl in Sachsen-Anhalt. Diese findet am 9. Juni statt. Am selben Tag wird ein neues EU-Parlament gewählt.