Welches Thema kommt immer wieder, was erwähnen Rechtspopulisten am häufigsten? Erforschen Sie mit unserem interaktiven Tool, worüber der Bundestag seit 1949 diskutiert.
Der Deutsche Bundestag feiert seinen 75. Geburtstag, und ZEIT ONLINE hat eine interaktive Datenbank veröffentlicht, die es ermöglicht, nachzuvollziehen, welche Wörter im Parlament am häufigsten verwendet werden. In den letzten Jahren dominierten Themen wie Krieg und Inflation die Debatten, während die Pandemie an Bedeutung verlor. Die AfD prägt nicht nur die Themen, sondern auch den Sprachstil im Bundestag, indem sie häufiger gehässige und abschätzige Wörter verwendet. Frauen im Bundestag sprechen vermehrt über Gleichberechtigung, Mutterschutz und soziale Themen, während Männer sich eher mit Sicherheit und der Bundeswehr befassen.
Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.
Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich?
Der Deutsche Bundestag hat Geburtstag – in dieser Woche wird er 75 Jahre alt. Am 7. September 1949 kamen die Abgeordneten erstmals in Bonn zusammen, um zu debattieren. Seither gab es mehr als 4.503 Sitzungstage. Knapp 155 Millionen gesprochene Wörter brachten die Stenografen zu Protokoll. Ging es um die Themen, die auch Ihnen wichtig sind? Mit unserem
interaktiven Tool können Sie nachvollziehen, wann und wie oft welches
Wort im höchsten deutschen Plenum gefallen ist.
ZEIT ONLINE hat sämtliche Protokolle aller Plenarsitzungen in einer Datenbank gesammelt, sie durchsuchbar und vergleichbar gemacht. Vor fünf Jahren haben wir bereits eine ähnliche Suchmaschine veröffentlicht. Die haben wir aktualisiert und verbessert, sodass jetzt auch nachvollziehbar ist, zu welcher Partei die jeweiligen Rednerinnen und Redner gehören und ob der oder die Sprechende ein Mann oder eine Frau ist. Außerdem lässt sich nachvollziehen, welche Partei besonders viel über was spricht und für welche Themen sich Männer und Frauen jeweils interessieren.