Um Kommissionspräsidentin zu werden, muss Ursula von der Leyen das EU-Parlament von sich überzeugen. Keine leichte Aufgabe, da die EU-Staatschefs mit ihrer Nominierung das Parlament verärgert haben. Ursprünglich sollte einer der Spitzenkandidaten den Posten erhalten. Das könnte auch dazu führen, dass sie eine schwache Präsidentin wird, die vom Parlament permanent bekämpft wird. Lenz Jacobsen, ZEIT-Ressortleiter für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, ist in Brüssel und berichtet vom Stand ihrer Verhandlungen mit den Abgeordneten. Und er beobachtet interessante Mehrheiten, zum Beispiel kann von der Leyen auf Stimmen der polnischen PiS-Partei und von der Fidesz-Partei aus Ungarn hoffen. Gleichzeitig könnten auch die spanischen Sozialisten für sie votieren. Wir besprechen das ausführlich im Podcast.

Zur muslimischen Minderheit der Uiguren gehören in China knapp zehn Millionen Menschen. Die Führung in Peking sieht in ihrem Glauben eine Bedrohung der Staatsideologie. Seit Jahren betreibt China offenbar ein Umerziehungsprogramm und sperrt die Uiguren in Lager. Vor Kurzem wurde bekannt, dass auch Säuglinge und Kinder von ihren Eltern getrennt werden. Darüber, mit welchen Methoden die Uiguren zur Assimilation gezwungen werden sollen und wie die internationale Gemeinschaft bisher darauf reagiert, spricht Moderator Fabian Scheler mit Xifan Yang, China-Korrespondentin der ZEIT.

Und sonst so? In Finnland fand eine eher ungewöhnliche Weltmeisterschaft statt.

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Mitarbeit: Alexander Eydlin
Moderation: Fabian Scheler


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