Die Uhr zurückdrehen geht nicht. Ein Zurück zur „guten alten Zeit“ ist unmöglich. Der Einfluss der Weltwirtschaft und der globale Wettbewerb, die technologische Revolution hin zur Informations- und Wissensgesellschaft, die demographische Entwicklung mit ihren bereits heute für die nächsten vierzig Jahre weitgehend feststehenden Auswirkungen - sie spiegeln geschichtliche Abläufe wieder, die weder rückgängig gemacht noch ignoriert werden können. Sie sind unumkehrbar.

Die Wahrheit ist schonungslos und deshalb kann sie gar nicht oft genug beim Namen genannt werden: Deutschland steht am Scheideweg. Die Alternative steht fest, liebe Freunde: Entweder vom Wandel überrollt werden, oder den Wandel gestalten. Das ist die entscheidende Frage.

Ich will, dass die Union den Wandel gestaltet. Ich will, dass die Union die Menschen auf diesen Weg mitnimmt. Denn Deutschland kann mehr. Deutschland kann erheblich mehr, als Rot-Grün möglich macht.

Über die Probleme brauchen wir also nicht mehr zu debattieren. Sehr wohl aber über etwas anderes. Denn es fehlt an der wichtigsten Voraussetzung für eine Gesundung unseres Landes: Es fehlt an Vertrauen. Es fehlt an Vertrauen in die politische Führung, an Vertrauen in die ökonomische und soziale Kraft unseres Landes, an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Chancen und Möglichkeiten.

Das hat nicht nur, aber auch mit den gebrochenen Versprechen dieses Bundeskanzlers zu tun.

Sogar seine eigenen Leute fürchten sich inzwischen vor jeder Äußerung von ihm. Kein Wunder, dass die saarländische SPD ihren eigenen Bundesvorsitzenden vorsichtshalber schon einmal für den Wahlkampf im nächsten Jahr ausgeladen hat. Aber auch das wird der SPD im Saarland nicht viel helfen.

Dazu hat Peter Müller im Saarland viel zu gute Politik gemacht: Innovativstes Bundesland, Auszeichnung als „Ministerpräsident des Jahres“ - das ist das Ergebnis harter Arbeit der gesamten saarländischen CDU. Ein Ergebnis, dass die Menschen am 5. September 2004 honorieren werden. Lieber Peter Müller, liebe Freunde von der Saar, das Saarland bleibt in Ihren guten Händen - dafür werden wir alle kämpfen!