Spediteure müssen sich an den Juli- und Augustwochenenden andere Fahrrouten suchen: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verschärfte das Fahrverbot für Lastwagen für die Dauer der Sommerreisezeit. Dies berichtete die Bild -Zeitung.

Demnach gelten vom 1. Juli bis zum 31. August nun auch an Samstagen auf allen Hauptreiserouten Einschränkungen für Lkw mit über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Sie dürfen von sieben bis 20 Uhr nicht unterwegs sein. Das Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen von jeweils Mitternacht bis 22 Uhr gilt uneingeschränkt weiter. Das Bundesverkehrsministerium hat eine Übersicht über die betroffenen Autobahnabschnitte bereitgestellt.

Das Ministerium hat dem Bericht zufolge die obersten Landesbehörden bereits entsprechend angewiesen. Die Polizei soll das Verbot mit schärferen Kontrollen durchsetzen. Im Falle von Verstößen könnten auf die Spediteure Bußgelder in Höhe von jeweils 100 Euro zukommen.

Das sogenannte Ferienfahrverbot wird seit Jahren immer wieder vom Verkehrsministerium erlassen und geht auf eine Verordnung zur Erleichterung des Reiseverkehrs aus dem Jahr 1985 zurück.

Nachträgliche Anmerkung der Redaktion: 

Liebe Leserinnen und Leser,
beim Verfassen dieser Meldung waren wir leider nicht kritisch genug. Das Thema wäre eigentliche keine Meldung wert gewesen. Der Text erweckt den Eindruck, Minister Ramsauer habe hier zu ungewöhnlichen, innovativen Maßnahmen gegriffen. Dies ist nicht der Fall. Wie leider erst im letzten Absatz der Meldung zu lesen steht,  geht das sogenannte Ferienfahrverbot auf eine Verordnung aus dem Jahr 1985 zurück.
Vielen Dank an das
BILDblog für diesen Hinweis .

Wolfgang Blau, Chefredakteur, ZEIT ONLINE