Heftige Schneefälle beeinträchtigen das Leben an der Ostküste der USA und behindern den Reiseverkehr. Wegen Schneegewittern mit Blitz und Donner waren über 1500 Passagiere am Flughafen Philadelphia gestrandet. Auch die New Yorker Flughäfen La Guardia und JFK mussten zeitweise den Betrieb einstellen. Am Vormittag waren mehr als 1600 Flüge gestrichen worden, darunter auch sechs aus Frankfurt, wie die Webseite Flightaware berichtete. Straßen und Schienenverkehr sind ebenfalls betroffen.

Der Morgen begann zwar mit Sonnenschein, aber noch immer werden Schneewarnungen herausgegeben. Reisende können sich auf der Website der US-Flugsicherheit darüber informieren, welche Flughäfen aktuell betroffen sind. Die Behörden raten Betroffenen, sich direkt mit der jeweiligen Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen. 

In New York staute sich der Verkehr in den verschneiten Nebenstraßen. Städtische Busse und Bahnen fielen weitgehend aus, Kinder hatten schulfrei. Im Central Park ist nach Angaben von Meteorologen seit Beginn des Winters mit insgesamt 93 Zentimetern viermal soviel Schnee gemessen worden wie in früheren Jahren.