In der Nacktheit liegt eine eigene Schönheit: Wenn der Wald blattlos ist, werden seine Formen erst sichtbar. Die scheinbare Unordnung der Äste, Lianen und Efeuranken wird zu fast skulpturaler Ästhetik. Emanuel Raab, Professor für Fotografie in Bielefeld, zeigt in seinem Bildband Winterwald diesen Naturraum in schönster Weise. Seine Aufnahmen sind monochrom; sie wirken vertraut durch Assoziationen der Verzauberung und des Märchens. Emanuel Raabs Fotografien werden bis zum 29. April in der Alfred-Ehrhardt-Stiftung in Berlin gezeigt.