Zwischen 7 und 9 Millionen Menschen passieren täglich die Stationen und Verbindungswege der Moskauer Metro. Viele von ihnen nehmen gar nicht mehr wahr, welche Pracht sie umgibt. Florentiner Mosaike schmücken die Wände, buntes Glas die Türen. Mit einem Fahrschein für 30 Rubel, umgerechnet 70 Cent, kann man in den unterirdischen Hallen Statuen und Kronleuchter bewundern oder Passanten beobachten, die ihrer Wege gehen. Nur fotografieren sollte man diskret – die Moskauer sind Fotografen gegenüber scheu. Eine Zurückhaltung, die noch aus Sowjetzeiten stammt.