ZEIT ONLINE: Von wo aus hat man den besten Blick auf die Stadt und was sieht man dort?

Marília Nogueira: Vom Aussichtsturm im Mangabeiras-Park. Von dort aus hat man einen tollen Blick hinunter auf die Innenstadt.

ZEIT ONLINE: Wo triffst Du Dich am liebsten mit Freunden und warum dort?

Marília Nogueira: Im Maletta-Gebäude im Zentrum. Dort gibt es viele kleine Bars und im zweiten Stock Antiquariate und Weinläden. Unter der Woche gehe ich am liebsten im Santa-Tereza-Viertel aus. Und ich gehe gerne Essen in der Markthalle. Am Wochenende fahre ich in die Berge nach Ouro Preto und Brumadinho oder zu den Wasserfällen in der Serra do Cipó oder zu denen von Macácos. Und für eine kurze Auszeit gehe ich in den Park oder ins Café des Kunstpalasts im Parque Municipal, dem Stadtpark.

Ein Blick auf den Platz der Freiheit in der Innenstadt von Belo Horizonte. Das hohe Gebäude, das aussieht wie ein braunes CD-Regal, wurde von Oscar Niemeyer entworfen. © REUTERS/Washington Alves

ZEIT ONLINE: Was sollte man gegessen haben, und was erlebt?

Marília Nogueira: Tropeiro-Bohnen! Kriegt man überall. Ein tolles Erlebnis ist der Straßenkarneval.

ZEIT ONLINE: Welches Souvenir sollte man sich besorgen?

Marília Nogueira: Eine Flasche hausgemachten Cachaça Artesanal. Und Süßigkeiten aus eingemachten Früchten. Beides kriegt man auf dem Markt, dem Mercado Central. Im zweiten Stock.

ZEIT ONLINE: Was ist typisch für die Bewohner Belo Horizontes?

Marília Nogueira: Bier und gleichzeitig ein Gläschen Cachaça zu trinken. Bei uns sagt man, einige Tore ("Goles") Bier und ein Törchen ("Golinho") Cachaça.

ZEIT ONLINE: Wo können Besucher etwas über die Geschichte Deiner Stadt erfahren und was sollten sie wissen?

Marília Nogueira: In den Museen am Praça Da Liberdade, dem Freiheitsplatz, zum Beispiel im Memorial Minas Geráis, kann man alles über unseren Bundesstaat erfahren. Wissen sollte man, dass Belo Horizonte eine junge Hauptstadt ist, kaum mehr als 100 Jahre alt.

ZEIT ONLINE: Wo kann man Fußball schauen, außer im Stadion?

Marília Nogueira: Ich mach’ mir nicht so viel aus Fußball. Aber meine Freunde schauen sich oft in den Bars von Santa Tereza Spiele an.