ZEIT ONLINE: Von wo aus hat man den besten Blick auf die Stadt und was sieht man dort?

Williane Oliveira: Von der Via Costeira. Die verläuft genau zwischen Natals Dünenpark und dem Ufer. Auf der einen Seite sieht man das Meer, auf der anderen die riesigen bewaldeten Sanddünen.

ZEIT ONLINE: Wo triffst Du Dich am liebsten mit Freunden?

Oliveira: Dort im Dünenpark. Der ist direkt vor meiner Haustür und es ist ein einladender Ort. Am Wochenende sind wir am Strand und in Bars. Im Viertel Ponta Negra gibt es jede Menge davon, direkt an der Uferpromenade, aber auch in den Straßen dahinter im Stadtteil. Außerhalb der Stadt gibt es auch abgelegene Strände, zum Beispiel in São Miguel do Gostoso im Norden.

Blick auf Natal © CC BY-SA 2.0 LLuiz Antonio/flickr

ZEIT ONLINE: Was ist Dein Lieblingsort in Natal?

Oliveira: Das ist Pinheiros an der Via Costeira, ein abgelegener Strandabschnitt an der Küstenstraße, an dem ich schon als Kind oft war.

Sonntags wird in Brasilien Fußball gespielt, so auch hier, auf dem Joao-Camara-Feld vor Natals Bahnhof. © REUTERS/Nuno Guimaraes

ZEIT ONLINE: Was sollte man gegessen oder getrunken haben, und wo?

Oliveira: Krabben, wir sagen camarao. Die bekommt man hier in fast allen Restaurants, aber die von Camarões kann ich besonders empfehlen. Wir werden in Brasilien nicht umsonst "die Krabbenesser" genannt.

Sonntagsfußball in Natals statusschwachem Viertel Bom Pastor © REUTERS/Nuno Guimaraes

ZEIT ONLINE: Wo können Besucher etwas über die Kolonialgeschichte Natals erfahren?

Oliveira: Im Haus der Kulturstiftung, Capitania das Artes oder in der ganzen historischen Altstadt.