ZEIT ONLINE: Von wo aus hat man den besten Blick auf die Stadt und was sieht man dort?

Antonio Gomes: Die Brücke über den Rio Negro ist dafür perfekt. Allerdings ist das relativ weit weg vom Zentrum.

ZEIT ONLINE: Wohin gehst du am liebsten?

Gomes: In die kleinen Bars rund um die Oper. Dort ist es ruhig und sicher. Das Opernhaus ist auch toll, der Anblick des prunkvollen Saals und der Bühne mit den vielen Musikern ist einfach unglaublich. In Manaus herrscht allerdings immer und überall viel Verkehr. Am liebsten bin ich draußen in der Natur. An den Wochenenden fahre ich raus zum Urubu-Fluss.

ZEIT ONLINE: Was sollte man gegessen haben, und wo? 

Gomes: Bei uns gibt es viel Fisch aus dem Amazonas. Es gibt viele tolle Lokale, und auf dem Markt am Hafen bekommt man auch täglich frischen Fisch. 

Manaus, am Amazonas CC BY-SA 2.0 makoto.miyagawa/flickr

ZEIT ONLINE: Was sollten Reisende aus Manaus unbedingt mitbringen?

Gomes: Viele schöne Bilder und Eindrücke und ein wenig Kunsthandwerk von der Indianerbehörde. Das Kunsthandwerk gibt's an vielen Orten in der ganzen Stadt zu kaufen, vor allem im Zentrum. Unter anderem neben der Oper und am Hafen gibt es Läden.

ZEIT ONLINE: Was sollte man über deine Stadt unbedingt wissen?

Gomes: Manaus ist voller Geschichte und Kultur. Wir sind das Zentrum des Amazonas-Gebiets. Hier wird bis heute viel Handel mit Fisch und Früchten getrieben. 

Manaus ist das Zentrum der Amazonas- und damit Fischfangregion. © AP Photo/Felipe Dana

ZEIT ONLINE: Was ist typisch für die Bewohner deiner Stadt?

Gomes: Die Leute hier benutzen zum Beispiel viele Ausdrücke aus der Sprache der indigenen Bevölkerung, um Orte, Tiere und Personen zu beschreiben. 

ZEIT ONLINE: Wo kann man Fußball spielen?

Gomes: Die Stadt hat mehrere Spielfelder eingerichtet. Außerdem kann man am Strand von Ponta Negra spielen. Die Orte kann ich alle empfehlen, weil sie sicher sind. 

ZEIT ONLINE: Wohin würdest du mit Besuchern gehen, um während der WM ein Spiel zu schauen?

Gomes: In eine der Bars rund um den Caranguejo-Platz. Viele von ihnen haben einen Flachbildschirm und typisches Essen von hier.