ZEIT ONLINE: Von wo aus hat man den besten Blick auf die Stadt?

Felipe Donato de Araujo: Der beste Standort dafür ist wohl die Aurora-Straße. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf die Häuser der Altstadt.

ZEIT ONLINE: Wo triffst Du Dich am liebsten mit Deinen Freunden und warum gerade dort?

Donato de Araujo: In derselben Straße. Von dort aus ziehen wir dann weiter und hören zusammen irgendwo in einer Bar Reggae. Der ist hier bei uns im Nordosten nämlich sehr verbreitet. Nach Feierabend gehe ich an den Strand zum Surfen. Das macht ausgeglichen. Der Strand ist auch der perfekte Ort, um das Chaos von Recife hinter sich zu lassen – die Stadt ist ein Moloch. Ich fahre meistens zu den Stränden im Süden.

ZEIT ONLINE: Was sollte man gegessen und getrunken haben, und wo?

Donato de Araujo: Typisch ist eine Mischung aus Gemüse und Meeresfrüchten aus Recife und ganz Brasilien. Ich empfehle einfache Lokale dafür.

In der Altstadt von Recife © dpa - Bildfunk

ZEIT ONLINE: Welche Erinnerung sollten Reisende unbedingt mit nach Hause nehmen?

Donato de Araujo: Die Schönheit von Land und Stadt. Die Strände sind aber am schönsten.

ZEIT ONLINE: Wo kann man etwas über die Geschichte Deiner Stadt erfahren?

Donato de Araujo: Seit Kurzem gibt es das Frevo-Museum. Der Tanz und die Musik sind ein wichtiger Teil unserer Kultur hier. Außerdem gibt es ein Museum über die Geschichte des Nordostens.

ZEIT ONLINE: Was ist typisch für die Bewohner Deiner Stadt?

Am Strand von Boa Viagem © REUTERS/Paulo Whitaker

Donato de Araujo: Dass am Wochenende alle mit ihrer Familie oder mit Freunden an den Strand nach Boa Viagem gehen. Nicht wundern, falls es zu voll wird. Dann gibt es viele andere Strände in der Umgebung.

ZEIT ONLINE: Ein Wort zum Fußball?

Donato de Araujo: Bei uns spielt man einfach dort, wo es gerade geht. Am besten – richtig – am Strand. Um Spiele zu schauen, empfehle ich nicht das Stadion. Ich schaue mir die Spiele lieber im Fernsehen an.