Kødbyens Fiskebar

Nicht täuschen lassen von der abweisenden Fassade und der Lage im Gewerbegebiet. Was die Küche aus den tagesfrischen Fischen macht, ist sehr ambitioniert: überschaubare Portionen, trendige Beilagen, vieles bleibt roh. Erstklassig sind die Jakobsmuscheln mit Favabohnencreme, Meersenf und einem Dotter vom Entenei. Flinker, aber freundlicher Service.

Flæsketorvet 100, Vesterbro, Tel. 0045-32 15 56 56, www.fiskebaren.dk. Hauptgerichte um 35 €

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Geranium

Neue nordische Küche vom Zweisternekoch Rasmus Kofoed, kopflastig und einfallsreich. Das Menü kommt in vielen kleinen Gängen, alle Zutaten sind skandinavisch. Beste Alternative zum stets ausgebuchten Noma. Spektakulär war die Langustine mit Kopfsalatcreme unter einer Wolke von Seetangrauch. Modisch kühles Ambiente; die 16 Köche servieren mit.

Per Henrik Lings Allé 4, Østerbro, Tel. 0045-69 96 00 20, www.geranium.dk. Menü ab 130 € (mittags)

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Manfreds & Vin

Entspanntes Lokal im Kneipenstil mit Theke und Tischen draußen. Frugale, teils vegetarische Küche aus hochwertigen Produkten. Gut schmeckte der gebratene Lauch mit krossem Dinkel und Käse von mit Heu gefütterten Kühen. Wer Naturwein mag (wie halb Kopenhagen), findet hier eine immense Auswahl zu entsprechenden Preisen. Dafür sind die Speisen sehr günstig. Ähnlich, aber feiner isst man nebenan im Schwesterrestaurant Relæ.

Jægersborggade 40, Nørrebro, Tel. 0045-36 96 65 93, manfreds.dk. Menü ab 20€

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DØP

Der organische Pølsermann – zwei Hot-Dog-Wagen in der Altstadt. Man wählt zwischen diversen Wurstsorten von Schwein klassisch bis Ziege mit Hagebutte und Brennnessel. Alle Zutaten sind bio und liebevoll ausgesucht. Den Unterschied kann man schmecken.

Strøget, an der Heilig-Geist- Kirche, und Købmagergade, am Runden Turm, City. Tel. 0045-30 20 40 25, www.doep.dk. Hot Dog ca. 4 € 

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Amass

Der Kalifornier Matt Orlando hat in einigen der weltbesten Restaurants gekocht. Jetzt führt er sein eigenes in einer verlassenen Werft gegenüber der Kleinen Meerjungfrau. Seine Stärke liegt im Ausbalancieren teils kurioser Zutaten, etwa beim Makrelensalat mit weißen Johannisbeeren, Mandelöl und Gurken. Vor dem Saal werden Kräuter angebaut; nachts brennen Feuer. Der angesagte Ort zurzeit; das Personal ist trotzdem nett.

Refshalevej 153, Refshaleøn, Tel. 0045-43 58 43 30, www.amassrestaurant.com. Menü ab 80 € 

© Tim Spreadbury/​Amass