Der Schweizer Fotograf François Schaer sieht in den Alpen eine gezähmte Landschaft, er sieht Zäune, Lawinenbarrieren, Lifte. Das klingt unromantisch. Allerdings richtet er seinen Blick auf die Ästhetik der vom Menschen geschaffenen Infrastruktur – und auf die Menschen selbst, die wie Schauspieler vor weißen Kulissen agieren. Die Fotos im Bildband Jours Blancs (Kehrer Verlag) entstanden bei mattem Licht und wenig Sicht. Der Horizont verschwindet. Und so sieht man nur eines: Menschliches im Schnee der Alpen. Es sieht richtig aus.