Im Tannheimer Tal gelegen, am saftig grünen Hügel, fügt sich der Gebäudekomplex harmonisch in die Umgebung und verbirgt so geschickt seine beachtliche Größe. Eine schmale Auffahrt führt zum abseits gelegenen Haus. Der erste Blick fällt auf eine Teichlandschaft mit kostbaren Kois vor dem Eingang - ein eher ungewohnter Anblick im ländlichen Tannheim. Typisch ist im "Jungbrunn" wenig.

Urlaub in den Bergen? Außerhalb der Ski-Saison? - Wer nicht gern wandert und das Landlieben liebt, dürfte sich fragen, ob eine Woche oder länger in der Tiroler Einöde nicht zu absoluter Langeweile führt. Wenn es dann auch noch regnet oder stürmt, scheint Trostlosigkeit unausweichlich. Wellness gut und schön, auch die tägliche Tennis-Stunde oder Aerobic können die Zeit vertreiben, aber eigentlich will man doch im Urlaub etwas erleben, sehen, lernen. Wie erholsam Müßiggang sein kann, lehrt der Aufenthalt im "Jungbrunn". Vom ersten Augenblick an wird der Gast dazu eingeladen, sich zu entspannen oder vielmehr: es sich gut gehen zu lassen. Dabei ist das Zusammenwirken von Behaglichkeit, Tradition und Luxus Programm.

Die Behaglichkeit: Breite Sessel verschiedener Formen und Stoffe üben im Erdgeschoss eine magische Anziehungskraft auf die Gäste aus. Hier lesen sie, plaudern oder trinken einfach nur eine Tasse Tee. Es geht ruhig zu, keinerlei Hektik stört. Selbst Neuankömmlinge sitzen noch vor dem Blick ins Zimmer beisammen und genießen die beruhigende Atmosphäre. Lauschige Ecken wurden auch in der Bauernstube und im Restaurant eingerichtet, dekoriert mit Zweigen, Blättern und Beeren - wie beiläufig platziert und doch sorgfältig von Inhaberin Ulrike Gutheinz arrangiert. Liebevolle Details, wo immer man hinschaut: Obstteller mit Pflaumen, Erdbeeren und Himbeeren auf den Zimmern, die Namen dieser: "Schwalbennest", "Almweide" oder "Morgenschläfer".

Die Tradition: Holzschnitzereien an der Fassade, zahlreiche Blumen, Erker und ein urwüchsig angelegter Garten mit Natur-Badeteich dominieren das Bild von Außen. Auch die Ausstattung der Zimmer ist im Tiroler Landhaus-Stil gehalten. Viel Holz, helle Töne, Stickereien - man ist in Österreich. Das zeigt sich auch beim Speiseangebot. Verwendet werden überwiegend heimische Produkte und traditionelle Rezepte, die - leicht abgewandelt - moderne, leichte Gerichte ergeben, Hausmannskost für Feinschmecker sozusagen.

Der Luxus: Der größte Luxus beim Österreich-Urlaub besteht darin, dass man plötzlich Dinge tut, für die man im Alltag keine Zeit findet. Lesen, Sport treiben, ausschlafen. Schlicht: das Leben genießen und über (fast) nichts nachdenken. Der Erholungseffekt ist enorm. Kleinigkeiten wie eine Kuhherde oder ein Almdudler werden plötzlich zu etwas Besonderem. Wem das nicht genügt, der kann seinen Körper beim Wellness pflegen: Blütenvollbad, Ganzkörpermassage, Aroma-Dampfbad - das Angebot im "Jungbrunn" ist umfassend. Neben dem Badeteich im Garten gibt es ein Hallenbad und ein beheiztes Freiluft-Solebad mit Whirlpool. In der so genannten Therme, dem eigentlichen Wellness-Bereich, befinden sich zahlreiche Schwitzbäder, Erlebnisduschen und verschieden ausgestattete, beleuchtete und aromatisierte Räume für Anwendungen wie Thai- Massage, Gesichtsbehandlung, Vitalwickel oder Heubad. Alles ist da, aber auch das Nichtstun wird hier zum echten Erlebnis.