Madrid (SID) - Tabellenführung, Lobeshymnen in den Gazzetten und ein Extra-Kompliment von Superstar Cristiano Ronaldo: Einen Tag nach seinem 22. Geburtstag hatte der deutsche Nationalspieler Mesut Özil wieder allen Grund zu Feiern. Der Mittelfeldstar hatte mit einer Gala-Vorstellung entscheidenden Anteil am 4:1 (2:0)-Sieg beim FC Malaga und dem Sprung an die Spitze der Primera Division. Dabei profitierten die Königlichen ausgerechnet vom 2:1 (0:1)-Erfolg des Erzrivalen FC Barcelona gegen den bisherigen Tabellenführer FC Valencia.

"Er ist ein großartiger Spieler", schwärmte Ronaldo über seinen kongenialen Partner Özil im Real-Starensemble. Zuvor hatte der gebürtige Gelsenkirchener im Mittelfeld wieder Regie geführt und ein Tor des früheren Weltfußballers vorbereitet. Euphorisch fielen die Schlagzeilen in den Zeitungen aus. "Özil ist Magie pur. Er ist ohne Zweifel der beste Neuzugang in dieser Saison. Er ist anders, ein Fußballer mit Riesentalent. Wenn er seinen Hunger behält, gehört ihm die Zukunft", schrieb Marca.

So sah es auch AS. "Einfach erhaben - Özil entwirft das Spiel, Ronaldo und Higuain vollenden", titelte die Tageszeitung aus Madrid und feierte das neue Traumduo Ronaldo/Özil. In der Tat machen Özil und Ronaldo derzeit den Unterschied aus. Der Portugiese traf insgesamt zweimal und bereitete die beiden Tore des Argentiniers Gonzalo Higuain vor.

Real und Ronaldo tanken Selbstvertrauen

Für Ronaldo waren es bereits die Treffer Nummer fünf und sechs in den letzten vier Pflichtspielen. "Ich habe mir nie Sorgen gemacht und stattdessen hart gearbeitet", sagte Ronaldo, der seit seinem Wechsel vor 15 Monaten immer wieder durch Verletzungen ausgefallen war und an seine starken Leistungen in Manchester kaum anknüpfen konnte.

Die Leidenszeit soll nun aber vorbei sein, offenbar zum richtigen Zeitpunkt. Denn am Dienstag steht die erste große Bewährungsprobe für Real in der Champions League gegen den AC Mailand auf dem Programm. "Dass wir als Tabellenführer in das Spiel gehen, gibt uns zusätzliches Selbstvertrauen", ergänzte Ronaldo.

Auch Khedira in Startelf