Kaiserslautern (SID) - Rund um das Südwestderby zwischen den Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt (0:3) am Sonntagnachmittag sind die befürchteten Ausschreitungen zwischen den rivalisiernden Fangruppen weitgehend ausgeblieben. Die Polizei nahm bis zum Abend lediglich 15 Personen fest. Ein Beamter wurde durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei Kaiserslautern war der verbotene "Einsatz von Pyrotechnik und die ein oder andere Körperverletzung" der Grund für die Festnahmen.

"Wir sind insgesamt zufrieden mit dem Ablauf. Durch die hohe Zahl unserer Kräfte konnten wir viele Auseinandersetzungen frühzeitig unterbinden", sagte der Polizeisprecher. Insgesamt waren 850 Beamte im Einsatz, da die Begegnung von der Polizei als "Problemspiel" eingestuft wurde. Zudem hatten im Vorfeld gewaltbereite Anhänger im Internet zu Ausschreitungen aufgerufen.