Köln (SID) - Die bulgarische Presse hat den neuen Nationaltrainer Lothar Matthäus in den höchsten Tönen gelobt. Nach dem 1:0-Sieg in der EM-Qualifikation Wales schrieb die Zeitung 7din Sport: "Bravo, Lothar! Unser großer Held war der neue Trainer. Er hat uns gelehrt, wieder kühn zu spielen." In der Schweiz, Italien und der Türkei gingen die Zeitungen mit den Nationalteams hart ins Gericht. - Der Sport-Informations-Dienst hat die internationalen Pressestimmen zusammengefasst:

TÜRKEI

Sabah Gazetesi: "Es wird gesagt, dass Mesut Özil sich über sein Tor nicht gefreut habe. Es sah so aus, als ob er sich für das Tor geschämt hätte."

Hürriyet: "Wir haben die Deutschen 'mesut' (mesut heißt glücklich, d. Red.) gemacht. Der mit türkischen Wurzeln in der deutschen Nationalelf spielende Özil war da und hat ein Tor geschossen."

Ajansspor: "Wir sind mit großer Hoffnung gekommen, in Berlin wie zu Hause spielen zu können. Doch alles brach über unserem Kopf zusammnen. Wie immer waren wir von unseren Ansprüchen weit entfernt. Unser schlechtes Spiel wurde von Klose und dem eigentlichen Türken Özil bestraft."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Eine enttäuschende Nationalmannschaft begnügt sich mit einem 0:0 in Nordirland. Vor allem die Stürmer verschwenden ihre Chancen. Die Squadra zeigt zwar kleine Signale des Aufschwungs, sie ist aber weit von der Topform entfernt. Das neue Italien ist ein schönes Konzept, die Bauarbeiten schreiten jedoch nur langsam voran".