Paris (SID) - Die deutschen Fechter haben auch am zweiten Qualifkationstag der Weltmeisterschaften in Paris mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und die Erwartungen zum Auftakt mehr als erfüllt. Die Degen-Herren und Florett-Damen zogen geschlossen in das Hauptfeld ein, bei den Säbel-Damen um die EM-Dritte Sibylle Klemm (Tauberbischofsheim) verfehlte nur Davina Hirzmann (Dormagen) den Sprung in das Feld der besten 64.

Damit stehen von den 24 für die Einzelwettbewerb gemeldeten deutschen Teilnehmern 22 Athleten in den Hauptrunden. Am Samstag fallen im Grand Palais am Ufer der Seine die ersten Medaillen-Entscheidungen in den Säbelwettbewerben. Topfavorit bei den Herren ist Titelverteidiger Nicolas Limbach (Dormagen).

"Wir sind mehr als zufrieden mit den beiden Tagen", sagte Sportdirektor Manfred Kaspar: "An beiden Tagen jeweils nur einen Fechter zu verlieren, war weniger, als realistisch zu erwarten war."

Herren geschlossen im Hauptfeld

Der ehemalige Degen-Europameister Sven Schmid, Martin Schmitt (beide Tauberbischofsheim) und Christoph Kneip (Leverkusen) überstanden die Gruppenphase sowie die erste K.o.-Runde souverän und gehen damit am Montag in die Entscheidung um die Medaillen. Der Weltranglistenerste Jörg Fiedler (Tauberbischofsheim) war von der Qualifikation befreit.

"Ich träume von einer Medaille", sagte Degen-Bundestrainer Didier Ollagnon nach dem Wettkampf, in den insgesamt über 190 Fechtern gestartet waren: "Jörg Fiedler ist Weltranglistenerster, Sven Schmid war im vergangenen Jahr Europameister. Das ist drin. Und Christoph Kneip und Martin Schmitt können immer einen Stich machen."

Alexandra Bujdoso ohne Niederlage