Johannesburg (SID) - Kameruns Torjäger Samuel Eto'o hofft, dass die WM in Südafrika beim Kampf gegen den Rassismus auf der Welt helfen wird. "Es war nie einfach, und das wird es auch bis zum Ende meiner Karriere nicht werden. Aber vielleicht kann diese WM, weil sie die erste in Afrika ist, die Einstellung der Leute ändern. Ich hoffe es, weil ich in diesem Jahr in Italien sehr gelitten habe. Rassismus ist nicht nur in einem Land ein Problem", sagte der Profi vom Champions-League-Sieger Inter Mailand dem Guardian.

Eto'o bekannte, dass es ihn in diesen Tagen "sehr stolz" mache, "Afrikaner zu sein. Wie die meisten Afrikaner musste ich viel härter arbeiten und viel mehr an mich glauben als andere. Ich habe im Nichts begonnen - und das erreicht, was ich heute bin. Und das alles mit Fußball und Gottes Hilfe. Ich habe viel gelitten und bin oft Rassismus begegnet. Aber ich habe mich immer dagegen gewehrt."