Zürich (SID) - Der Fußball-Weltverband FIFA hat seine WM-Endrunde in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) vor terroristischen Anschlägen geschützt und eine entsprechende Versicherung abgeschlossen. Eine Police deckt eine Summe von 529 Millionen Euro ab.

"Sollte die Weltmeisterschaft, verursacht durch Terrorismus, Krieg, Naturkatastrophen oder Unruhen, verschoben oder an einen anderen Ort verlegt werden, ist dies durch eine Versicherung teilweise gedeckt", bestätigte Markus Kattner, stellvertretender Generalsekretär und Finanzdirektor der FIFA, der Sport Bild.

Auch der DFB sorgt vor

Die FIFA reagierte damit auch auf jüngste Äußerungen südafrikanischer Politiker, die vor dem Aufleben möglicher Rassenkonflikte gewarnt hatten. Insbesondere nach der Ermordung des rassistischen Burenführers Eugene Terreblanche sei die Gefahr angewachsen.

Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine Spieler versichert. Das Spektrum reicht von Versicherungen gegen Spielunfähigkeit oder Tod bis hin zur Unfallversicherung. Die Kosten dafür liegen nach Angaben des DFB zwischen 250.000 und 450.000 Euro.