Köln (SID) - Mattias Ekström sieht seine Zukunft als Rennfahrer weiter nur in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM). Seine Abstecher in die amerikanische Nascar-Serie machen zwar viel Spaß, doch einen Wechsel in die USA schließt der Schwede aus. "Mein Herz schlägt weiter klar für die DTM und Audi. Ich freue mich schon auf 2012, wenn BMW tatsächlich in die DTM kommt", sagt der 32-jährige Ekström im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

SID: "Sie haben nach dem DTM-Rennen auf dem Nürburgring einen weiteren Nascar-Test in den USA absolviert. Liegt Ihre Zukunft nun in der Nascar-Serie?"

Mattias Ekström: "Nein, mein Herz schlägt weiter klar für die DTM und Audi. Ich freue mich schon auf 2012, wenn BMW tatsächlich in die DTM kommt. Ich bin aber sehr froh, dass mir Audi die Möglichkeit gibt, andere Dinge auszuprobieren. Dafür bin ich sehr dankbar, denn Nascar ist für mich ein langgehegter Traum. Ich lerne bei jedem meiner Ausflüge außerhalb der DTM etwas dazu und komme immer mit neuen Ideen zurück. Auch dieses Mal habe ich mir etwas abgeguckt, was wir beim nächsten DTM-Rennen in Zandvoort gleich ausprobieren werden."

SID: "Wie kam es zu dem neuerlichen Test?"

Ekström: "Man war mit mir nach meinem ersten Renneinsatz in der Nascar-Serie ganz zufrieden. Der fand allerdings auf einem normalen Straßenkurs statt, wie er in der Nascar eher unüblich ist. Deshalb habe ich den Wunsch geäußert, auch einmal auf einem Oval zu fahren. Dieser Wunsch wurde mir nun erfüllt. Es war sehr interessant. Im Oval zu fahren, ist ganz anders, als ich es erwartet hatte. Es ist ganz schön anstrengend, ich habe sogar eine Blase an der rechten Hand. Und es kommt auf kleinste Details an, denn es geht nicht um Zehntel oder Hundertstel, sondern um Tausendstel."

SID: "Wie sind Sie mit dem Auto im Oval zurechtgekommen?"

Ekström: "Ich denke, ich habe ganz ordentlich Gas gegeben. Ich habe mich auf Anhieb wohlgefühlt, hatte ein gutes Gefühl fürs Auto und kam schnell auf gute Rundenzeiten. Die hohe Kunst im Oval ist es allerdings, konstant schnell zu fahren. Die Reifen bauen recht schnell ab, weil die Geraden so kurz sind und die Reifen nicht abkühlen können."