Köln (SID) - Die schönsten Bundesliga-Spieler schüttelt Marlene Lufen locker aus dem Ärmel. Bereits mit 16, 17 Jahren hat die Sat.1-Moderatorin mit ihren Freundinnen immer wieder die "sexy Top-Elf" aufgestellt. "Wer sich als Frau für Fußball interessiert, macht so etwas halt", erklärt die zweifache Mutter und Ehefrau von Sport-Moderator Claus Lufen die Leichtigkeit, mit der sie sich durch die Bundesliga bewegt. Über 20 Jahre ist die gebürtige Berlinerin Fußball-Fan, schon immer von Hertha BSC Berlin und seit dem Umzug ins Rheinland auch ein bisschen von Borussia Mönchengladbach.

Obwohl er nicht mehr bei den "Fohlen", sondern bei Werder Bremen spielt, steht Marko Marin in ihrer Traum-Elf: "Der ist so unglaublich schnell am Ball, das begeistert mich. Wer so zaubern kann, der darf auch ein bisschen zu klein sein." Überhaupt geht es Marlene Lufen nicht nur um die Optik, auch das Können und der Charakter spielen eine Rolle bei der Auswahl. Im Tor steht deswegen auch Manuel Neuer, der "bei der WM einen sehr souveränen Auftritt hingelegt hat".

Lufen setzt auf die "Dreifach-Sechs"

"Wenn ein Spieler ganz toll spielt, darf er auch mal ein bisschen hässlich sein. Aber die Optik ist schon immer mitentscheidend dafür, zu welcher Mannschaft ich halte", sagt Marlene Lufen, die seit 13 Jahren beim Sat.1-Frühstücksfernsehen moderiert. In der Abwehr setzt sie daher auf die "Hingucker" Mats Hummels (Borussia Dortmund), Gonzalo Castro (Bayer Leverkusen), Moritz Volz (FC St. Pauli) und Edson Braafheid von Bayern München. Der Niederländer überzeugt Lufen durch sein extrem hübsches Gesicht, auch wenn er "wahrscheinlich kaum spielen wird, zumindest nicht in der Stammformation".

Im Mittelfeld setzt Lufen aus optischen Gründen auf eine "Dreifach-Sechs, auch wenn das natürlich kein Bundesligatrainer so machen würde". Neben Münchens Bastian Schweinsteiger, der durch seinen Charme überzeugt, spielen Nuri Sahin (Dortmund), Bundesliga-Rückkehrer Michael Ballack und Marin. Lufen: "Özil hatte das schönste Lächeln der Bundesliga" Mesut Özil wäre auf jeden Fall die Nummer eins in der Lufen'schen Offensive gewesen. "Ich war sehr traurig darüber, dass Özil nach Madrid gegangen ist, denn er hatte das schönste Lächeln der Bundesliga. Aber wir müssen jetzt ohne ihn auskommen." Als "Ersatz" wählt die Moderatorin Schalkes Neuzugang Raul und Ruud van Nistelrooy (Hamburger SV) für den Angriff: "Den Niederländer finde ich schon lange toll. Er erinnert mich extrem an einen ehemaligen Kommilitonen von mir, in den ich mal verliebt war - nur in Dunkel."

Trikottausch mit Diego Forlan

Trainer ihres "Dream-Teams" ist BVB-Coach Jürgen Klopp. "Das ist ein guter Typ. Ein Mann, der über sich selbst lachen kann, ist einfach attraktiv. Und er kann geradeaus sprechen, das ist wichtig."