Köln (SID) - Achtungserfolge für den VfL Wolfsburg, den 1. FC Köln und den 1. FC Kaiserslautern, bittere Pleite für Werder Bremen: Eine Woche vor dem Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal gab es bei den Fußball-Bundesligisten Licht und Schatten. Für positive Schlagzeilen sorgten der VfL Wolfsburg mit einem 2:0 (2:0) gegen den FC Everton, Aufsteiger Kaiserslautern beim 2:0 (1:0) gegen den früheren Europapokalsieger FC Aberdeen und der 1. FC Köln, der Werder Bremens Champions-League-Gegner Sampdoria Genua ebenfalls mit 2:0 (2:0) bezwang. Die Bremer selbst wurden dagegen beim Europa-League-Finalisten FC Fulham nach starkem Auftakt vorgeführt und kassierten eine bittere 1:5 (1:0)-Niederlage.

Dortmund und Mönchengladbach schlagen Zweitligisten

In Duellen gegen Zweitligisten behielten Borussia Dortmund beim 2:0 (1:0) bei Arminia Bielefeld und Borussia Mönchengladbach mit dem 4:1 (3:0) bei Union Berlin die Oberhand. Der SC Freiburg verlor dagegen das Endspiel um den Kaiserstuhl-Cup in Bahlingen gegen den FC Ingolstadt nach torlosen 90 Minuten mit 3:5 im Elfmeterschießen. Aufsteiger FC St. Pauli kam beim Oberligisten Arminia Hannover zu einem standesgemäßen 6:0 (1:0).

Werder ging durch Claudio Pizarro in Führung (14.). Nach dem Ausgleich von Bobby Zamora (54.) gelang dem ungarischen Nationalspieler Zoltan Gera innerhalb von elf Minuten ein Hattrick (66./73./76.). Andrew Johnson stellte den für Werder frustrierenden Endstand her (87.).

Wolfsburg entschied auch ohne Arne Friedrich, der wegen Rückenproblemen auf sein Debüt im "Wölfe"-Trikot verzichten musste, die Partie gegen den englischen Erstligisten Everton durch Tore von Mario Mandzukic (18.) und Karim Ziani (39.) schon vor der Pause. Der neue VfL-Kapitän Edin Dzeko scheiterte zudem noch mit einem an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter an Evertons Torhüter Tim Howard, der auch den Nachschuss von Zvjezdan Misimovic parierte.

Podolski mit Kurzeinsatz

Für Köln trafen Milivoje Novakovic (9.) und Sebastian Freis (34.) zum Erfolg gegen den Serie-A-Klub. Den dritten großen Jubel unter den 12.000-Zuschauern gab es bei der Einwechslung von Nationalspieler Lukas Podolski, der erst sechs Tage zuvor ins Training eingestiegen war und erstmals in der Vorbereitung zu einem knapp 20-minütigen Einsatz kam.