Bern (SID) - Die internationale Fußballer-Gewerkschaft FIFPro hat sich gegen die Regel ausgesprochen, die es Spielern nach einem Einsatz in der Champions-League-Qualifikation verbietet, in der Gruppenphase für einen anderen Klub aufzulaufen. "Klubs, Fans und Spieler leiden unter einer Maßnahme, die über das Ziel hinausschießt", heißt es in der FIFPro-Stellungnahme.

Nach Ansicht der Spielervereinigung hat die Regelung zu einer nicht wünschenswerten Situation auf dem Transfermarkt geführt. Spieler, die den Klub im Sommer wechseln wollten, würden einen Einsatz in der Qualifikation ablehnen, obwohl es für die Klubs um den Einzug in die lukrative Gruppenphase geht. Beispiele dafür seien der Argentinier Javier Mascherano, der Engländer James Milner und Artem Milewski aus der Ukraine.

"Eine Maßnahme, die von der FIFA zur Bekämpfung der Wettbewersverzerrung eingeführt wurde, begünstigt diese bei der momentanen Regelung", kritisierte FIFPro.