Houston (SID) - Mit einem Zittersieg im texanischen Duell bei den Houston Rockets haben Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks die Pleite von Denver wieder vergessen lassen. Die "Mavs" kamen nach einem 23-Punkte-Vorsprung noch einmal gehörig in Bedrängnis, brachten am Ende aber einen 106:102-Erfolg über die Zeit. Der deutsche Superstar Dirk Nowitzki steuerte dabei ebenso 22 Punkte bei wie der serbische Neuzugang Peja Stojakovic, der damit eine persönliche Saison-Bestmarke erzielte.

"Heute haben wir ein Zielschießen von Peja gesehen. Er ist in Dallas angekommen, das war schön anzusehen", sagte Nowitzki nach dem elften Sieg aus den vergangenen zwölf Spielen in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA.

Der 33-jährige Stojakovic, der Ende Januar von den Mavs verpflichtet worden war, gewann mit der serbischen Nationalmannschaft bei der WM 2002 in Indianapolis den Titel. In der laufenden NBA-Saison war Stojakovic bereits von New Orleans nach Toronto gewechselt, wo er wegen einer Verletzung am linken Knie aber nur zwei Spiele bestreiten konnte.

Cavs beenden "schwärzeste Serie" in NBA-Geschichte

"Es macht so einen Spaß, mit dieser Mannschaft zu spielen. Da steckt soviel Potenzial drin. Da wollte ich meinen Teil beitragen", sagte der serbische Forward, der aber wie seine Teamkollegen bange Minuten zu überstehen hatte. Nach der klaren Führung gegen Ende des dritten Viertels schrumpfte der Vorsprung auf nur noch drei Zähler zusammen (95:92). Doch mit zwei verwandelten Würfen bauten Nowitzki und Jason Kidd die Führung vorentscheidend auf 99:92 aus.

Wieder in die Erfolgsspur zurück fanden auch die San Antonio Spurs. Nach dem 71:77 bei den Philadelphia 76ers gewann das NBA-Topteam bei den Washington Wizard souverän mit 118:94. Schlusslicht Cleveland Cavaliers hat unterdessen die "schwärzeste Serie" in der NBA-Geschichte beendet. Nach 26 Niederlagen in Folge feierten die "Cavs" durch ein 126:119 nach Verlängerung gegen die Los Angeles Clippers wieder ein Erfolgserlebnis.

Mann des Abends in Cleveland war Antawn Jamison. Der Forward erzielte 35 Zähler und übertraf damit die 18.000-Punkte-Marke. Als dritter Spieler in der NBA-Historie nach dem deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki und Michael Jordans kongenialen Partner Scottie Pippen weist Jamison zudem in zwei weiteren Kategorien mehr als 7000 Rebounds und mehr als 900 verwandelte Dreier auf.